
focus:GIS ist ein junges Dienstleistungsbüro für die Umsetzung geographischer Fragestellungen unter Verwendung der mächtigen Werkzeuge von Geographischen Informationssystemen. Dabei ist der Leitgedanke der Firma, für seine Kunden individuelle, intelligente und innovative Lösungen für Geographische Informationssysteme bereitzustellen.
Für den optimalen Ablauf eines Projektes ist vor allem ein geschultes Personal unabdingbar. Deshalb stellen die Schulung und Beratung der Endanwender von Geographischen Informationssystemen, sowie die Begleitung und Koordination der Projekte die Tätigkeitsschwerpunkte dar.
Seit der Einführung von ArcGIS 9 eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für die Geoverarbeitung. Durch die geschickte Kombination von Werkzeugen in Modellen und Geoverarbeitungsskripten können komplexe Arbeitsabläufe automatisiert werden. focus:GIS bietet in diesen Bereichen weitere Serviceleistungen an. Herauszuheben ist vor allem die Entwicklung von Python-Skripten für die verschiedensten Einsatzgebiete.
Die Leistungen von focus:GIS im Einzelnen:
- Schulung im Umfeld Geographischer Informationssysteme (GIS und ArcGIS Kurse)
- Betreuung und Koordination von raumbezogenen Projekten aus Forschung und Planung
- Consulting für Aufbau, Konzeption und Anwendung von Geographischen Informationssystemen
- Individuelle und zielgerichtete Anpassung von GIS-Funktionen und der Arbeitsumgebung (Datenbankzugriff, Visualisierung, Implementierung von Werkzeugen) mittels moderner Programmiertechniken (ArcObjects / C#)
- Umsetzung wissenschaftlicher Methoden und Konzepte (z.B. zur Datenanalyse) in anwendungsorientierte Software
- Erstellung von Flussmodellen der Geoverarbeitung unter ArcGIS mit Hilfe des ArcGIS ModelBuilder
- Individuelle Programmierung von Geoverarbeitungsskripten unter Python
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Adresse:
focus:GIS - Büro für Geoinformatik
Heiko Scholz
Steinpaul 3
38176 Wendeburg
Telefon: 05302-91 75 772
Internet: www.focus-gis.de

Seit Beginn des Jahres 2004 besteht eine weitere Partnerschaft im Bereich der IT-Schulungen, wodurch sich unser Angebot an Schulungsthemen weiter vergrößert. Wir freuen uns, Schulungen von Herrn Ralf Schneeweiß, erfahrener Schulungsleiter aus dem Umfeld professioneller Softwareentwicklungen, in unserem Schulungszentrum in Hannover anbieten zu können.
Herr Schneeweiß ist freiberuflich als IT-Schulungsleiter, Trainer, Coach in Projekten und Systementwickler tätig, und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Objektorientierten Analyse und Programmierung. Weitere Schwerpunkte bilden die Programmierung in C, C++ und Java, die musterorientierte Softwareentwicklung und Prozessthemen. Er hat Erfahrung in der Einführung neuer Technologien, Leitung von Seminaren, Unterrichtung der Entwickler in Kursen und während der Projektarbeit, sowie Beratung zu technischen Fragen und zu Projektleitungsthemen. Ein weiteres Thema ist das vertikale und horizontale Informationsmanagement in Softwareprojekten.
Alle Tätigkeiten im Überblick:
- Schulungen in C/C++, Java, OOP, Design Patterns u. a.
- Coaching in Projekten, Technologieeinführungen
- Entwicklung
- Prozesseinführung, Optimierung
- Informationsmanagement
Folgende IT-Schulungen bieten wir in unserem Schulungszentrum in Hannover an:
- C++ Einführungskurs
- C++ Aufbaukurs
- Java Einführung
- Java Aufbaukurs
- Java für C++ Programmierer
- Design Patterns
Weitere Informationen unter www.oop-trainer.de.
Das Ingenieurbüro Fischer wurde 1998 gegründet und hat seinen Standort in D-31036 Eime, südlich von Hannover.
Zentraler Aufgabenbereich des Büros ist die forstliche Luftbildauswertung und Kartenerstellung. Die Kartierung von Waldbeständen als vorbereitender Arbeitsschritt für terrestrische Inventuren basiert dabei auf Stereobildinterpretation oder Auswertung digitaler Orthophotos. Das Bearbeitungsspektrum reicht von der Erstkartierung mit ausführlicher Interpretation von Bestandesmerkmalen bis zur Aktualisierung bestehender Forstkarten. Neben der Erfassung wird eine zielgerichtete Datenanalyse für forstbetriebliche sowie andere den Wald betreffenden Fragestellungen angeboten.
Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt im Ingenieurbüro Fischer liegt in der Erstellung digitaler Orthophotos, d. h. Einpassung gescannter Luftbilder auf eine Kartengrundlage.
Zur präzisen Einmessung von nicht luftbildsichtbaren Elementen wie zugewachsene Wege, Zäune oder andere forstliche oder jagdliche Einrichtungen steht ein GPS-Empfänger der Firma Breithaupt mit entsprechendem Handcomputer zur Verfügung. Die aufgenommenen Daten können direkt vor Ort mit Attributen versehen und später im Büro in das GIS übernommen werden.
An Software wird neben MicroStation und den ESRI-Produkten das Programm ERDAS IMAGINE mit dem Orthophotomodul ORTHOBASE eingesetzt. Die Verbindung zwischen Stereoplotter und PC wird über Software der Firma DAT/EM realisiert.
Die im Luftbild erhobenen Daten können in jedes gängige GIS-Format konvertiert und damit in das System des Kunden integriert werden.
Zur Projektabwicklung stehen forstlich ausgebildete Mitarbeiter mit ausgesprochen umfangreicher Interpretationserfahrung zur Verfügung. Dadurch ist eine kompetente Beratung in der Vorbereitungsphase von Projekten ebenso wie eine zügige und reibungslose Projektabwicklung möglich.
Sie können uns wie folgt erreichen:
Ingenieurbüro Fischer
Esbecker Straße 8
D-31036 Eime
Fon: 05182 / 8325
Fax: 05182 / 960172
Mobil: 0172 / 8876934
Beispiele unserer Tätigkeit:
Luftbildinterpretation für die Forsteinrichtung im Niedersächsischen Staatswald
Verfahrenshintergrund
Die planmäßige Bewirtschaftung der Wälder basiert auf der periodisch wiederholten Forsteinrichtung, bei der eine Inventur des gegenwärtigen Waldzustandes, die Planung der zukünftigen Bestandesbehandlung sowie eine Kontrolle des bisherigen Betriebsablaufs stattfindet. Für die Forsteinrichtung ist eine Gliederung der Waldflächen in geeignete Einheiten notwendig, die sich als Ergebnis u.a. in entsprechend aktualisierten Betriebskarten und Bestandesdaten widerspiegeln. Dabei sollen nach der gegenwärtigen Zielsetzung größere Planungseinheiten geschaffen werden. Gleichzeitig sollen kleinflächige Bestandeselemente kartenmäßig festgehalten werden, was insbesondere durch die derzeitige Ausrichtung auf einen naturnahen, strukturreichen Waldbau erforderlich ist. Diese kleinen Einheiten wurden in der Vergangenheit zwar detailliert in den Bestandesdaten verbal und zahlenmäßig als „Hilfsflächen“ beschrieben, allerdings ohne Darstellung in der Betriebskarte. Mit der Einführung des sog. „Strukturelements“ können auch Beimischungen mit einer Mindestflächengröße 0,2 ha und einer Mindestbreite von 20 m in den Karten abgebildet werden.
Die wesentliche Grundlage für die Kartenfertigung sind neben den alten Forstbetriebskarten und ATKIS-Daten vor allem ColorInfraRot-Luftbilder. Durch eine stereoskopische Interpretation werden die luftbild-sichtbaren Veränderungen der Waldflächen gegenüber der alten Karte erfaßt und zusammen mit den neu abgegrenzten Strukturelementen in eine digitale Kartenbasis integriert. Anhand dieser Abgrenzung wird eine Arbeitskarte für den Waldbegang des Forsteinrichters hergestellt. Vor Ort werden die im Luftbild kartierten Bestandesmerkmale durch terrestrische Aufnahmen konkretisiert.
Technische Details
Die Luftbilder werden in diesem Verfahren an einem analytischen Stereoplotter der Firma ZEISS, Typ Planicomp P3, interpretiert. Dieses Gerät bietet gegenüber den digitalen Stereoplottern eine wesentlich höhere Bildqualität, da die Verluste durch Scannen und Betrachtung am Bildschirm wegfallen. Für forstliche Auswertungen ist die Bildqualität von besonderer Bedeutung, da die unterschiedlichen Baumarten und Altersgruppen nur bei sehr guter Qualität zuverlässig interpretierbar sind.
Des weiteren ist das Gerät mit einer Einspiegelvorrichtung ausgestattet, wodurch die bisherigen Bestandesgrenzen im Stereomodell sichtbar gemacht werden können. Dies ermöglicht dem Bearbeiter ein sofortiges und genaues Erkennen von Abweichungen zwischen Luftbild und alter Karte. Darüber hinaus können auch die neu abgegrenzten Strukturelemente nochmal überprüft werden.
Der Verfahrensablauf im Einzelnen

Die gescannte und eingepaßte Forstgrundkarte zeigt den Waldzustand vor 10 Jahren und dient als Ausgangspunkt der Kartierung.
Die Forstgrundkarte wird digitalisiert, d. h. in das Vektorformat überführt (grüne Linien). Dabei finden auch andere Datenquellen wie z. B. ATKIS oder ALK-Daten Verwendung – je nach Verfügbarkeit und Zielsetzung der Kartierung.
Werden die Vektordaten dem Luftbild überlagert, wird erkennbar, daß nicht alle Strukturen in den Forstflächen in der bisherigen Karte wiedergegeben waren (gelbe Pfeile). Darüber hinaus sind Abweichungen zwischen der bisherigen Karte und dem tatsächlichen Grenzverlauf erkennbar (grüner Pfeil).
Die eigentliche Arbeit des Luftbildauswerters liegt in der Abgrenzung der Strukturelemente (gelbe Linien), die sich nach Hauptbaumart oder Alter vom Hauptbestand unterscheiden. Außerdem werden Fehler in der alten Karte anhand des Luftbildes korrigiert.

Der Forsteinrichter erhält für seine Tätigkeit vor Ort eine Arbeitskarte, in der alle Datengrundlagen zusammengeführt sind. Neben der alten Forstgrundkarte, den Vektoren und den Strukturelementen aus der Luftbildinterpretation können noch weitere Informationen wie Waldschutzgebiete in die Karte eingebaut werden.
Während des Außenbeganges sucht der Forsteinrichter die kartierten Strukturelemente auf und beschreibt die am Luftbild nicht erkennbaren Merkmale wie z. B. Verjüngung unter Schirm.
Am Ende resultieren verschiedene forstliche Fachkarten, die die Ergebnisse der Bearbeitung in Form von Baumartenverteilungskarten oder Betriebskarten darstellen. Des weiteren fließen die digitalen Ergebnisse in den konsistenten Aufbau der entsprechenden Geodatenbanken ein.

Kooperation besteht auch mit dem Planungsbüro Bosch & Partner GmbH mit Sitz in München, Herne und seit März 2004 auch in Hannover. Im Bereich der Umweltplanung wird hier von der anwendungsbezogenen Forschung bis hin zur umweltseitigen Qualifizierung der Vorhabenplanung ein breites Tätigkeitsfeld abgedeckt. In unserer Funktion als GIS-Dienstleister unterstützen wir Bosch & Partner konzeptionell und projektbezogen im Einsatz Geographischer Informationssysteme zur Optimierung der angebotenen Dienstleistungen.
Die Schwerpunkte gemeinsamer Aktivitäten liegen insbesondere bei Vorhaben mit komplexeren GIS-Anforderungen in folgenden Arbeitsbereichen:
- Gutachten und Untersuchungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung und FFH-Verträglichkeitsprüfung für verschiedene Vorhabentypen (u.a. Wasserstraße, Bauleitplanung, Straße, Schiene)
- Landschaftspflegerische Begleitplanung und Grünordnungsplanung zur Eingriffsregelung; z.B. bei der Simulation von Landschaftsveränderungen anhand von digitalen Höhen- und Landschaftsmodellen
- Erstellung von Flächenkatastern z.B. für naturschutzrechtliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (Kompensationsflächenkataster)
- Örtliche und überörtliche Landschafts- und Schutzgebietsplanung
- Aufbau von Informationssystemen für die Umweltbeobachtung
Weitere Informationen erhalten Sie unter der Adresse www.boschpartner.de.

Die Firma geoVal bietet von der Beratung zum Aufbau GIS-basierter Fachanwendungen über Daten-erfassung und -aufbereitung bis zur Konzeption und Programmierung maßgeschneiderter GIS/DB-Systeme eine breite Palette von Dienstleistungen an. Als ESRI-Entwicklungspartner mit Schwerpunkt in den Bereichen Datenaufbereitung und Umweltplanung konzipieren und realisiert sie Systeme zur mobilen Datenerfassung, Fachkataster und mehrplatzfähige Systeme auf der Basis moderner ESRI-Technologie.
Weitere Informationen über GEOVAL erhalten Sie unter der Adresse www.geoval.de.












